Verein Sternwarte Trier e.V.

Satzung des Vereins Sternwarte Trier e. V.

§1

(1) Der „Verein Sternwarte Trier e. V.“ bezweckt die Einrichtung, Unterhaltung und den Betrieb einer Sternwarte und einer Außenstelle, die vornehmlich dem Unterricht an Höheren Schulen in der Stadt Trier dienen soll. Er hat seinen Sitz in Trier.

(2) Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.

§2

Nach Maßgabe einer vom Vorstand im Benehmen mit dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Ausschuss (§ 7 Abs. 3) zu erlassenden Benutzungsordnung können die Einrichtungen der Sternwarte auch anderen Schulen und Bildungszwecken dienenden Organisationen zu Unterrichts‑ oder allgemeinen Bildungszwecken zugĂ€nglich gemacht oder zur Besichtigung freigegeben werden.

§3

(1) Mitglieder des Vereins können sein:

  • 1. natĂŒrliche Personen,
  • 2. juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts,
  • 3. Gesellschaften und nicht rechtsfĂ€hige Vereine,
  • 4. Schulen, Akademien oder Hochschulen.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 4

(1) Der Mitgliedsbeitrag betrÀgt mindestens 24 Euro jÀhrlich. In besonderen FÀllen kann der Vorstand vom Beitrag befreien.

(2) Der weitere Finanzbedarf wird aus Spenden und ZuschĂŒssen gedeckt.

§ 5

(1) Organe des Vereins sind: die Mitgliederversammlung, der Vorstand, der geschĂ€ftsfĂŒhrende Ausschuss.

(2) Alle Ämter werden ehrenamtlich gefĂŒhrt.

§ 6

(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mindestens einmal jÀhrlich einzuberufen. Sie hat folgende Aufgaben:

  • 1. Wahl der Vorstandsmitglieder § 7 Abs. 1 b),
  • 2. Feststellung des Haushaltsplanes,
  • 3. Billigung der Jahresrechnung,
  • 4. Entlastung des Vorstandes,
  • 5. Beschlussfassung ĂŒber SatzungsĂ€nderungen,
  • 6. Ausschluss von Mitgliedern,
  • 7. Beschlussfassung ĂŒber Aufwendungen, die im Einzelfalle den Betrag von 500 Euro ĂŒbersteigen, es sei denn, dass im Haushaltsplan die ErmĂ€chtigung zu einer höheren Ausgabe an den Vorstand ausdrĂŒcklich erteilt worden ist,
  • 8. Beschlussfassung ĂŒber VerĂ€ußerung von Vereinsvermögen,
  • 9. Beschlussfassung ĂŒber etwaige AufwandsentschĂ€digungen (§ 9),
  • 10. Beschlussfassung ĂŒber die Auflösung des Vereins.

(2) Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung.

(3) Über die gefassten BeschlĂŒsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die Vorsitzenden und SchriftfĂŒhrer unterzeichnen.

§ 7

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus:

  • 1. geborenen Mitgliedern, nĂ€mlich den Leitern der dem Verein angehörenden Gymnasien. Diese können sich allgemein oder von Fall zu Fall durch ein Mitglied des Lehrerkollegiums vertreten lassen.
  • 2. bis zu 5 gewĂ€hlten Mitgliedern.

(2) Der Vorstand wÀhlt aus seiner Mitte

  • den Vorsitzenden,
  • den SchriftfĂŒhrer,
  • den Schatzmeister.

Diese sind Vorstand im Sinne der gesetzlichen Vorschriften.

(3) Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung einschließlich der technischen BetriebsfĂŒhrung obliegt einem vom Vorstand zu bestellenden geschĂ€ftsfĂŒhrenden Ausschuss aus 3 bis 5 Vereinsmitgliedern. Diese sollen fachlich geeignet sein. Der Ausschuss bestimmt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, der die laufenden GeschĂ€fte zu fĂŒhren hat. Die Ausschussmitglieder haben im Vorstand beratende Stimme, soweit sie nicht selbst Vorstandsmitglieder sind.

§ 8

(1) Der Vorstand vertritt den Verein nach außen.

(2) Er hat alle Angelegenheiten des Vereins zu ordnen und zu beschließen, die nicht gemĂ€ĂŸ § 6 der Mitgliederversammlung vorbehalten sind oder dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Ausschuss obliegen.

§ 9

(1) Der Verein und das Vereinsvermögen dĂŒrfen nur dem in § 1 genannten gemeinnĂŒtzigen Zweck dienen. Mitgliedern oder Vorstandsmitgliedern dĂŒrfen Zuwendungen fĂŒr ihre TĂ€tigkeit nicht gemacht werden. Sollen AufwandsentschĂ€digungen gewĂ€hrt werden, so sind sie in bescheidenem, der ehrenamtlichen TĂ€tigkeit und dem Zweck des Vereins entsprechendem Rahmen zu halten.

(2) Reisekosten werden nach beamtenrechtlichen Vorschriften gewĂ€hrt. FĂŒr die Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder an Vorstandssitzungen dĂŒrfen Reisekosten nicht gezahlt werden.

§ 10

Wird die Auflösung des Vereins beschlossen, so fĂ€llt das Vermögen an die Stadt Trier mit der Auflage, es zu dem in § 1 genannten Zweck oder falls oder soweit dies nicht möglich ist, zu einem Ă€hnlichen gemeinnĂŒtzigen Zweck zu verwenden. Der Stadtrat kann den Übergang des Vermögens an eine gemeinnĂŒtzige Organisation mit gleicher oder Ă€hnlicher Zweckbestimmung beschließen.

§ 11

(1) BeschlĂŒsse ĂŒber SatzungsĂ€nderungen oder die Auflösung des Vereins bedĂŒrfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen, sofern mindestens die HĂ€lfte der Mitglieder anwesend sind. Sind weniger als die HĂ€lfte der Mitglieder anwesend, so bedĂŒrfen diese BeschlĂŒsse einer Dreiviertel-Mehrheit.

(2) Sonstige BeschlĂŒsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die beschlussfassenden Organe sind beschlussfĂ€hig, wenn mindestens die HĂ€lfte ihrer stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist dies nicht der Fall, so ist eine mit derselben Tagesordnung einzuberufende 2. Versammlung ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfĂ€hig.

Die vorstehende Satzung wurde am 31. Januar 1966 in Trier bei der GrĂŒndungsversammlung des Vereins beschlossen.

Trier, den 31. Januar 1966

gezeichnet: Alfred Wagner, Heinrich Probst, Karl Bethge